
Zum Teufelstisch in Bischofsmais
Der Wanderweg zum sagenumwobenen Teufelstisch führt von Bischofsmais durch schattigen Mischwald bis zur Granitfelsformation mit einer daneben liegenden Aussichtsplattform, von der du einen super Panoramaausblick auf das Regental hast.
Tourendetails für die Wanderung zum Teufelstisch
Ⓟ Startpunkt & Parken: Großer Wanderparkplatz an der Hauptstraße in Bischofsmais. (Google Maps: „Parkplatz Teufelstisch Bischofsmais“)
→ Die Tour findest du auch auf meinem Outdooractive Profil zum Nachwandern.
► Länge: ca. 7,20 km
◔ Dauer: ca. 2:30 Stunden ohne Pausen
⛗ Wegart: Rundwanderweg
☆ Schwierigkeit: mittelschwer (Ein Wegabschnitt hat Schwierigkeit T2*)
⊙ Wegmarkierung: Anfangs rote Markierung Nr. 3, auf dem Rückweg grüne Nr. 6 und grüne Nr. 9 und wieder rote Nr. 3
☞ Empfohlene Ausrüstung: Wanderschuhe mit gutem Profil
*T2 bedeutet: Der Wanderweg verläuft über schmale, steinige und wurzelige Wegabschnitten. Die Route kann über steiles Terrain verlaufen als auch über abschüssige und ausgesetzte Wegabschnitte. Solche Wegabschnitte sind meist sehr kurz und können mit einem Drahtseil gesichert sein.
(Eine Drahtseil-Sicherung ist bei dieser Tour nicht vorhanden wird auch nicht benötigt.)
Vom Wanderparkplatz Richtung Teufelstisch
Vom Wanderparkplatz, der an der Hauptstraße in Bischofsmais liegt, geht es los. Wenn du in Google Maps „Parkplatz Teufelstisch Bodenmais“ eingibst, wird dir der Parkplatz direkt angezeigt. Zuerst wanderst du Richtung Lina-Müller-Weg, dort findest du auch Wegweiser, auf denen der Teufelstisch bereits angeschrieben ist. In den Lina-Müller-Weg biegst du ein wanderst am Wagners Hotel Wastlsäge vorbei und folgst der asphaltierten Straße.

Vorbei kommst du auch an einem Schild mit der Aufschrift „Fahrnbacher Bach“ und an einem Waldspielplatz.
Nach dem Spielplatz findest du wieder ein paar Wegweiser und dem Wegweiser Richtung Teufelstisch Nr. 3 folgst du links weiter. Ein Schotterweg führt dich jetzt in den Wald und der Waldweg weiter bis zu der Abzweigung, an der der schwierige Aufstieg zum Teufelstisch angeschrieben ist.
Ich finde, der Aufstieg ist mit Trittsicherheit und wenn man eine gute Grundkondition hat, kein Problem. Mit genügend Verschnaufpausen kommt man überall hoch. 🙂
Auf dem Wanderweg verläuft auch ein Teil des „Bierwanderweges“ von Bischofsmais. Diese Wanderung muss allerdings vorher gebucht werden.



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Aufstieg zur Aussichtsplattform am Teufelstisch
An der Wegmarkierung „Schwieriger Aufstieg“ beginnt der etwas anspruchsvollere Teil der Tour.
Steil und steinig geht es nun ca. 1,5 km bergauf weiter. Der Aufstieg erfordert eine gute Kondition und etwas Trittsicherheit. Wie schon erwähnt, mit langsam Hochgehen und genügend Pausen ist der Aufstieg aber meiner Meinung nach gut machbar. 🙂

Der Weg bzw. Pfad ist zwar steil, aber auch sehr schön, mit den moos- und farnbewachsenen Steinen und lohnt sich daher sehr. Wenn Du die Augen auf dem Weg offenhältst, findest du die rote Markierung Nr. 3 vereinzelt immer wieder auf Steinblöcken und den Bäumen bis zur Aussichtsplattform.


Hast Du den schwierigen Aufstieg gemeistert, wirst Du nun mit einem grandiosen Panoramaausblick in das Regental belohnt. 2 Rastbänke befinden sich auch auf dem Plateau, wie auch eine Gedenktafel und ein Kreuz. Jetzt hast du dir erstmal eine Pause verdient. 🙂

Der Teufelstisch und seine Sage
Nach der Aussichtsplattform wanderst Du zur Weggabelung zurück und folgst nun dem linken Weg wie beschrieben zum Teufelstisch.
Auf dem Weg begegnen dir viele beeindruckende Felsformationen aus Granit, bei denen man meinen könnte, dass jede davon der Teufelstisch sein könnte. Die Wegmarkierung rote Nr. 3 lotst Dich jedoch sicher bis zum Teufelstisch. 🙂


Der Teufelstisch selbst, ist mit roter Schrift betitelt und es befindet sich dort auch eine Beschilderung mit “Lieblingsplatzl” der offiziellen Tour von Bischofsmais.
Ob die Felsformation nach einem Tisch aussieht, liegt denke ich im Auge des Betrachters. 😉 Spektakulär ist die Granitsäule auf jeden Fall und sie hat zumindest einen „Tischfuß“. 🙂


Wissenswertes
Der Teufelstisch ist eine hohe alleinstehende Säule aus Granitsteinen. Der Sage nach soll der Teufelstisch dem Teufel als Mittagstisch gedient haben, bis ihn das Mittagsläuten eines Einsiedlers von der Oberbreitenau verjagte. Solche Felsstapel wie der Teufelstisch, sind vereinzelt auch in anderen bayerischen Grenzgebirgen aus Granit, z.B. im Fichtelgebirge, im Steinwald oder im Dreisesselmassiv zu finden.
Solch eigenartige Felsformationen, die an einen Stapel von Wollsäcken erinnern, beruhen auf der sogenannten „Wollsackverwitterung“ des Granit: Die regellose Anordnung seiner Mineralkörner aus Quarz, Feldspat und Glimmer und ein dichtes inneres Kluftnetz bewirken, dass er sich im Gegensatz zu Gneisen nach allen Seiten spalten lässt. Verwitterungskräfte greifen bevorzugt an Kanten und kaum erkennbaren Klüften an und zerlegen den Felsen allmählich in platten- und sackförmige Gebilde, die den Jahrtausende alten Zerfallprozess dokumentieren.
Rückweg über Fahrnbach nach Bischofsmais
Nach dem Teufelstisch geht es wieder auf den Rückweg. Hierzu folgst Du zuerst der roten Markierung mit der Nr. 3 durch wurzeliges und steiniges Terrain. Ein paar weitere beeindruckende Felsformationen lassen sich hierbei entdecken.
An der Abzweigung Habischried – rote Nr. 3 und Kühhof – grüne Nr. 6 folgst Du rechts dem Weg Richtung Kühhof – grüne Nr. 6 weiter. Bergab führt dich der Weg vom Teufelstisch wieder Richtung Kühhof/Regen und Fahrnbach-Bischofsmais.
Nach dem Abstieg folgst du – wie die Wegweiser es dir zeigen, dem Weg rechts weiter. Der flachverlaufende Waldweg führt Dich zu den nächsten Wegmarkierungen.


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Weiter geht es Richtung Bischofsmais auf einem breiten Waldweg. Der grünen Nr. 6 folgst Du weiter bis zu einer weiteren Kreuzung. An dieser Kreuzung findest Du auch Beschilderungen für Mountain-Bike Touren als auch weitere Wandermarkierungen. Du folgst jetzt der grünen Markierung Nr. 9 – Regen über Fahrnbach und ein gutes Stückchen geht es noch durch den Wald.
Wieder kommst du an eine Wegmarkierung: Bischofsmais – grüne Nr. 9 und dieser folgst du bist du Fahrnbach (Fahrnbacher Str., Bischofsmais) erreichst.


Du wanderst vor bis zur Hauptstraße und biegst dann nach rechts ab auf den Fuß- und Radweg der parallel zur Straße verläuft.
Die letzten knapp 2,5 km mit der Markierung grün Nr. 9 – Bischofsmais musst du nun leider auf dem Asphalt zurücklegen.


Bist Du in Bischofsmais angekommen biegst Du gleich nach dem Ortschild nach rechts ab in die Straße Ferienpark und wanderst geradeaus weiter. Rechts befinden sich wieder mehrere Wegweiser. Du folgst zum Schluss wieder der roten Nr. 3, wanderst ein kleines Stückchen durch die Ortschaft bis ans Ende der Sackgasse und dort wanderst du auf dem Schotterweg weiter, bis du wieder zum Parkplatz kommst.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachwandern! Wenn Du Fragen zur Tour hast, schreib mir jederzeit gerne!
Plane, entdecke und erlebe 💚 Bis zum nächsten Mal! Deine Ramona
Hinweis: Weltnaturliebe übernimmt keine Haftung für den Zustand der Wanderwege als auch für Unfälle. Die Nutzung der angegeben Wegbeschreibungen geschieht auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Jegliche Haftung aus der Benutzung der Tourenvorschläge ist ausgeschlossen.





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