Abenteuer Amazonas | Von Manaus nach Tabatinga
Der Amazonas, die „grüne Lunge“ der Erde und der größte Regenwald der Welt. An diesem einzigartigen Fleckchen Erde haben wir auf einer Schiffsreise mit der La Jangada rosa Flussdelfine, seltene Uacari Affen, mächtige Urwaldriesen, Faultiere und noch vieles mehr entdeckt.
Wir durften die Kultur der indigenen Völker Tikuna und Maribu näher kennenlernen und haben viele spannende Abenteuer auf dem Wasser sowie auf dem Land erlebt.
1730 km sind wir von Manaus bis nach Tabatinga auf dem Amazonas gefahren und mit diesem Beitrag lade ich dich ein mitzufahren. Vielleicht kann ich dich mit dem Amazonas Reisefieber anstecken und du erlebst deine eigenen Abenteuer dort bald selbst 🙂

Die Stadt Manaus und ihr Opernhaus
Von Frankfurt aus sind wir zuerst nach Sao Paulo in Brasilien geflogen und haben dort am Flughafen unseren Reiseguide Falko getroffen. Danach ging es weiter von Sao Paulo nach Manaus. Vom Flughafen wurden wir mit einem Bus abgeholt, der uns zu unserem Hotel Opera Juma gebracht hat. Von unserem modernen und sauberen Zimmer aus hatten wir eine direkte Aussicht auf das berühmte Opernhaus von Manaus.
Nach Bezug unseres Zimmers gab es noch ein sehr leckeres Abendessen und danach sind wir frühzeitig ins Bett gegangen.





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Nach einem kleinen Frühstück am überschaubaren Buffet hatten wir am nächsten Tag eine Stadtrundfahrt durch einen kleinen Teil von Manaus. Auf der Rundfahrt haben wir das berühmte Opernhaus besichtigt allerdings nur von außen, da es an diesem Tag leider geschlossen war.
Am Brunnen auf dem Platz Largo de São Sebastião wurde uns ein wenig etwas über die Stadtgeschichte und die Kautschuk-Barone erzählt und im Jefferson Peres Park haben wir uns den beeindruckenden Palast eines ehemaligen Kautschuk Barons angeschaut, in dem mittlerweile das Museum Rio Negro zu finden ist.
Bevor wir auf der La Jangada eingecheckt haben, haben wir noch 2 große Märkte am Hafen von Manaus besucht.





Unsere Kabine auf der La Jangada
Die La Jangada, unser Schiff für die nächsten 12 Nächte, hat insgesamt 12 Kabinen und für maximal 24 Reisegäste Platz.
Wir hatten 1 von 2 Classic Kabinen (ca. 18 m²) auf dem Hauptdeck am Heck gebucht.
Es gibt noch 4 Superior Kabinen (ca. 15-18 m²) ebenfalls am Hauptdeck. 4 Deluxe Kabinen (ca. 15m² mit ca. 3m² Balkon) sowie 2 Suiten (ca. 23m² mit ca. 4m² Balkon) im Oberdeck.
Die einfache Kabine uns mehr als genug Platz geboten, das einzige Manko ist, da sich die beiden Classic Kabinen im Heck befinden direkt am Schiffsmotor ist es dort dementsprechend lauter. Uns hat das nicht gestört und wir haben uns schnell an das immer gleiche Geräusch gewöhnt. Wer es beim Schlafen und allgemein eher ruhiger braucht, sollte sich am besten eine der Kabinen im Oberdeck buchen. 🙂



Der Rio Negro trifft auf den Rio Solimoes (Amazonas)
Schon kurz nach dem Ablegen der La Jangada am Hafen von Manaus konnten wir das Naturspektakel des Rio Negro und des Amazonas (Rio Solimoes) bewundern. Beide Flüsse vermischen sich auf einer Länge von ca. 11 km flussabwärts nicht miteinander. Das liegt an den verschiedenen physikalischen Eigenschaften der beiden Flüsse, wie Temperatur, pH-Wert, Fließgeschwindigkeit und Dichte.
Dieses Spektakel sieht aus, als hätte jemand einen schwarzen Kaffee zusammen mit einem Cappuccino ausgeschüttet, oder? 😀


Die Stadt Anama und die Fischer des Rio Purus
Vormittags sind wir mit unseren beiden Ausflugsbooten in die Stadt Anama.
Die Stadt hat eine eigene Bootsanlegestelle und über mehrere Treppenstufen erreicht man die Stadt. Besichtigt haben wir dort die hiesige Kirche und den “Raum der Wünsche”, welcher direkt daneben liegt. Im Raum der Wünsche können Menschen, wie es der Name schon beschreibt, ihre Wünsche äußern. Größtenteils beten die Menschen dort um Heilung. Hierzu schnitzen Sie aus Holz z.B. das Körperteil, das krank ist, und stellen es auf ein Regal und zusätzlich wird noch ein Bild der betroffenen Person an die Wand gehängt. Im Anschluss wird um Heilung gebeten.




Nachmittags sind wir mit unseren Booten auf Fischer-Suche gegangen. 2 starken Männern konnten wir dabei zusehen, wie sie mit den Händen ein grobmaschiges langes Fischernetz einholten. Eine körperlich sehr anstrengende Arbeit. Netz auswerfen, mehrere Stunden warten und dann das Netz wieder einholen, das machen die Fischer mehrere Male am Tag und das Netz ist mehrere hundert Meter lang. Da brauchst du für einen gut trainierten Körper kein Fitnessstudio mehr. 😀
Im Netz verfangen sich durch die groben Maschen nur die etwas größeren Fische, auf die es die Fischer abgesehen haben, wie z.B. Pacus oder Welse. Die kleinen Fische können ohne Probleme durch das Netz schwimmen.
Auf dem Rückweg zur La Jangada haben wir auch noch die einzigartigen rosa Flussdelfine – die es nur im Amazonas gibt, gesehen. Ein absolut beeindruckendes Erlebnis!



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Der seltene Hornwehrvogel und der Rio Badajos
Und wieder ging es mit unseren Booten vormittags wie auch nachmittags auf Flora und Fauna Entdeckungstour auf den Rio Badajos. Dieses Mal war das Ziel, einen der selten zu sehenden Hornwehrvögel zu Gesicht zu bekommen. Selten zu sehen sind sie deshalb, weil sie so scheu sind. Für mich war es sehr schwer, als wir einen gesehen haben, diesen scharf und wackelfrei vor die Linse zu kriegen, vor allem, dass sein „Horn“, das vorne auf dem Kopf sitzt, auch zu sehen ist.
Das Flusssystem des Rio Badajaos zählt zu den schönsten im Amazonas und beherbergt zahlreiche verschiedene Vogelarten, Faultiere und Kaimane. Außerdem besteht hier auch die Möglichkeit, die große Seerose Victoria Amazonica zu sehen. Wir haben sie hier leider nicht gesehen, später auf der Reise allerdings in einem Park in Leticia in Kolumbien.





Waldwanderung um das Dorf Villa Lira
An diesem Tag sind wir mal nicht mit dem Boot auf Exkursion gegangen, sondern haben eine Waldwanderung zu Fuß um das Dorf Villa Lira gemacht. Dabei konnten wir viele Pflanzen des Amazonas Regenwaldes entdecken, etwas über die den Anbau der Paranuss und der Ernte der Acai-Beere erfahren als auch den Bewohnern zusehen, wie sie im Wald die Maniok Wurzel zu Maniok-Mehl weiterverarbeiten. Unser Reiseguide Raphael hat für uns sogar noch eine Vogelspinne aufgespürt, die wir unbedingt sehen wollten. 🙂





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Die Salesianer Mission und die Stadt Tefé
Mein Highlight an diesem Tag war der Besuch der Salesianer Mission aus dem 18. Jahrhundert, die am Tefé Fluss liegt. Erreichen kannst du die Klosteranlage nur mit dem Boot.
Über mehrere Steinstufen gelangst du vom Ufer aus zum Kloster. Von oben hast du einen super Ausblick auf den Fluss und die umliegende grüne Vegetation.
Die alten Klosterbauten sind heute noch in Betrieb und bei der Besichtigung der Anlage haben wir viel über die historische Geschichte des Klosters erfahren können.






TIPP
Falls du die Mission/Klosteranlage in Google Maps suchst, die wird dort als “Monastério Missões” betitelt.
Nach der Besichtigung der Missionarsstation sind wir wieder zum Boot zurück und weiter zur Stadt Tefé gefahren. Tefé war der größte Ort auf unserer Amazonas-Reise und kann, wie die Mission auch, nur mit dem Boot erreicht werden.
In Tefé haben wir den großen, gut sortierten und sauberen Markt besucht und mehr über die Herstellung des Acai Saftes erfahren, als auch über verschiedene Sorten von Gemüse und Obst und wie beides verwendet wird.
Am schönen kleinen Marktplatz in Tefé steht in der Mitte ein kleines Flugzeug. Dieses soll an den ersten Flug nach Tefé erinnern. Die Maschine ist damals bei ihrem ersten Flugversuch über dem Amazonas leider abgestützt. Zum Glück ist dabei aber niemandem etwas passiert.
Am Marktplatz selbst findest du viele kleine Verkaufsstände, die alles Mögliche anbieten inkl. Souvenirs. Ein paar Essensstände gibt es dort auch und rundherum gibt es viele Geschäfte, die Sachen für den alltäglichen Gebrauch verkaufen.

Waldwanderung mit dem Kanu im Nationalpark Mamirauá
Am nächsten Tag sind wir mit den Dorfbewohnern des Nationalparks Mamirauá und ihren eigenen Kanus auf eine Waldwanderung gefahren.
Ziel heute war es, die Uacari Affen zu entdecken. Es gibt diese Affen nur noch hier im Amazonas und auch nur noch ein paar Hundert davon. ☹
Lange mussten wir nicht suchen, da hat unser Bootsführer schon einen Uacari Affen entdeckt!
Leider sind die Affen sehr scheu und beim kleinsten Geräusch verschwinden sie im Dickicht der Bäume. Nach 2 weiteren Anläufen ist es uns dann gelungen einen Uacari vor die Linse zu bekommen. Was für ein Highlight!
Das besondere an den Uacari Affen ist ihr scharlachrotes Gesicht, das man aus der Ferne sehr gut erkennen kann. 😊
Nach der Entdeckung des Uacaris sind wir weiter durch den Wald mit unseren Kanus gefahren und haben noch ein paar Totenkopfäffchen entdecken können. Ich fand die Kanutour durch den Wald absolut spektakulär und es war mal was ganz anderes. Ist der Pegel des Amazonas niedriger, kann man zu Fuß durch den Wald wandern.




Abends sind wir nochmals raus für eine nächtliche Bootstour, um nachtaktive Tiere zu entdecken. 2 neue Tiere, die wir bisher noch nicht gesehen haben konnten, wir entdecken, das war eine kleine Amazonas Baumboa und ein Tagschläfer. Ein paar Kaiman-Augen konnten wir auch aus dem Wasser blitzen sehen und ein schlafendes Faultier.
Zum Schluss wurde dann der Bootsmotor für 5 Minuten ausgemacht und dabei konnten wir der nächtlichen Geräuschkulisse lauschen.


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Fonte Boá und der Pirarucu
Früh morgens sind wir weiter Richtung Fonte Boá. Auf dem Weg dorthin sind wir mit unseren beiden Ausflugsbooten auf mehreren Seitenarmen des Amazonas unterwegs gewesen. Dort konnten wir ein paar Fischfallen im Wasser entdecken, die Fischer aufgebaut haben, um einen der größten Süßwasserfische der Erde, den gigantischen Arapaima oder auch Pirarucu genannt zu fangen. Der Arapaima kann über 3 Meter lang und bis zu 150 kg schwer werden. Das feste Fleisch des Pirarucus ist sehr begehrt und äußerst schmackhaft.




Jutái und das Leben der Caboclos
Another Day, another Bootsausflug. 😀 An diesem Tag haben wir einen weiteren Ausflug in die Seitenarme des Amazonas gemacht. Dabei konnten wir ein paar schöne Vogelarten entdecken wie z.B. einen wunderschön gelb-schwarz leuchtenden Gelbbauchstärling und einen Schwarzschwanztrogon, gut zu erkennen an seiner roten Brust und den rot umrandeten Augen.
Nach der Entdeckungstour ging es für einen kurzen Besuch in das Städtchen Jutái. Dort haben wir mehr über das Leben der Caboclos (Flussanwohner) erfahren, haben die hiesige Kirche besucht und sind ein wenig durch die kleine Stadt gebummelt. Wir wollten außerdem die Schule von Jutái besuchen, diese hatte allerdings aufgrund eines Feiertages leider geschlossen.





Das indigene Volk Ticuna
Am 11. Tag unserer 16-tägigen Reise besuchten wir das indigene Volk der Ticuna. Es ist eine Ehre dieses Volk besuchen zu dürfen.
Man muss wissen, dass die indigenen Völker des Amazonas normalerweise unter sich bleiben und keine Besucher empfangen. Auch ihre Reviere sollten ohne Genehmigung nicht betreten werden.
Die Crew der La Jangada hat mit den Ticuna jedoch eine Vereinbarung und so ist es ein absolutes Privileg im Dorf der Ticuna – von den Ticuna selbst, mehr über ihr Leben zu erfahren. Die Ticuna sind außerdem das bedeutendste Volk des Bundesstaates Amazonas.
Als wir mit unseren Schnellbooten am Steg des Ticuna Dorfes angekommen sind, wurden wir herzlich vom Häuptling und von einigen Dorfbewohnern empfangen.
Mit Mopeds wurden wir einzeln zur Malocha gebracht, das ist die Gemeinschaftshütte der Ticuna. Hier wurde uns vom Häuptling ein wenig die Geschichte der Ticuna nähergebracht.
Mit fantasievollen Masken, Gewändern, die aus Leder hergestellt sind und mit Ketten aus Muscheln wurde für uns der traditionelle Iniationstanz Moca Nova aufgeführt.
Danach wurden wir mit einer Gesichtsbemalung in das Volk aufgenommen.
Für uns wurde sogar extra ein Mittagessen zubereitet. Bis dieses fertig war, konnten wir ein wenig auf dem Platz vor der Malocha an Tischen mit selbstgemachten Souvenirs stöbern. Alle Souvenirs sind handgemacht und Unikate.
Nach der kleinen „Shoppingtour“ haben wir zu Mittag gegessen. Es gab Hühnchen, Kaimanfleisch, Reis und Gemüse. Ich habe das erste Mal ein kleines Stück Kaimanfleisch probiert und muss sagen, dass es wie Hühnchen schmeckt. 🙂
Nach dem Mittagessen sind wir wieder per Moped zurück zum Bootssteg und zurück zur La Jangada. Dieser Tag war ein weiters absolutes Highlight unserer Amazonas Reise.




Piranhas fischen im Rio Camatia
An diesem Tag haben wir uns wieder auf Safari begeben. Mit unseren beiden Ausflugsbooten sind wir an einer kleinen Insel vorbei an dem Menschen leben, denen geholfen wird ihre Sucht, wie z.B. Alkohol oder Drogen zu bekämpfen. Ein wichtiges Projekt, um diesen Menschen eine Chance auf ein besseres Leben zu bieten.
Nach der Bootsafari sind wir noch auf eine bunte schwimmende Hütte und haben dort Piranhas geangelt. Hierzu braucht man nur einen langen Stock eine Angelschnur, einen Haken und ein wenig rohes Fleisch und schon hat man 5 Minuten später eine Piranha am Haken. 😊 Die geangelten Piranhas wurde mit auf die La Jangada genommen und wurden dort als Suppe verarbeitet.



Die Matis- und Marubo Ureinwohner des Amazonas
Leider konnten wir an diesem Tag nicht auf die Tour zu den Matis- und Marubos mitfahren, da es meinem Mann nicht gut ging und ich ihn nicht allein auf dem Schiff lassen wollte.
Susan und Clemens, die wir auf der Reise kennen und lieben gelernt haben. 😊 Haben für uns allerdings ein paar extra Fotos und Videos gemacht, die ich für diesen Blogbeitrag benutzen kann. Außerdem haben sie mir alles vom Ausflug erzählt, so dass ich dir trotzdem etwas über die „Jaguarmänner“ erzählen kann.
Von der Stadt Benjamin Constant ging es zunächst mit Autos Richtung der Matis – und Marubo Ureinwohner. Zuerst wurde das kleine Dorf der Marubo besucht. Danach auf einer Dschungelwanderung traf die Gruppe auf die Matis.
Die Matis- und Marubo Ureinwohner leben sehr zurückgezogen. Erst seit wenigen Jahrzehnten haben die Matis Kontakt zur Außenwelt.
4 Tage müssen die Matis durch den Wald laufen, um sich mit den Reisenden zu treffen. Du denkst dir jetzt vielleicht: „So lange unterwegs, nur damit Touris die Ureinwohner sehen?“ Ja, dass dachte ich mir auch, als uns das unser Reiseguide erzählt hat. Die Jaguarmänner (Matis) machen dies jedoch sehr gerne und für sie ist das überhaupt kein Problem.
Auf der Dschungelwanderung konnte die Gruppe mehr über den Kautschukbaum erfahren und es wurde gezeigt, wie Kautschuk geerntet wird.
Angekommen im Lager der Matis, wurde viel interessantes über die Lebensweise, den Jagdpraktiken und den Ritualen der Ureinwohner erklärt.




Nach dem Besuch der Marubo und den Matis ging es zurück auf die La Jangada, die in der Zwischenzeit weitergefahren und am Hafen in Tabatinga angekommen ist.
Nachmittags wurde noch ein kleiner Ausflug in die peruanische Stadt Santa Rosa gemacht. Da waren wir leider auch nicht dabei. Nach Aussage unserer Gruppe ist die Stadt nicht sehr spektakulär und wir haben dort nichts wichtiges verpasst.

Im Dreiländereck Brasilien, Kolumbien und Peru
Der vorletzte Tag unserer Reise, meinem Mann geht es wieder besser und wir sind wieder dabei. 🙂
Am Hafen von Tabatinga werden wir mit Autos abgeholt und in die kolumbianische Zwillingsstadt Leticia gebracht. Leticia ist außerdem die Hauptstadt der kolumbianischen Amazonas Provinz.
Zuerst besuchten wir das ethnologische Museum der Stadt. Dort konnten wir in einem kleinen Raum interessante Dinge über die Amazonas Ureinwohner erfahren.



Nach dem Museumsbesuch sind wir mit unseren Reiseguides durch die belebten Straßen der Stadt geschlendert und dabei erzählten sie uns ein wenig etwas über die Stadtgeschichte. Am wohl berühmtesten Spot der Stadt, dem Schild des Dreiländerecks Brasilien, Peru und Kolumbien gab es eine kleine Fotosession und danach hatten wir ein wenig Freizeit um die Stadt selbst erkunden zu können.
Oft habe ich schon gehört, dass Leticia nicht schön sein soll, dem kann ich nicht zustimmen. Ich fand die Stadt mehr als schön und auch interessant. Die Stadt hat Flair, dort gibt es keine Hektik, die Leute sind überaus freundlich und die bunten Straßenmalereien, die die Stadt zieren sind ein wahrer Blickfang und richtig schön anzusehen.

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Nach unserer Freizeit haben wir an einem Platz im Parque Santander in Leticia gewartet, bis die Sonne etwas untergeht und haben dann ein Naturspektakel erlebt, dass hier jeden Tag abends stattfindet. Grüne Amazonas Sittiche haben rund um diesen Platz ihren Schlafbaum und so kann man hunderte, wenn nicht tausende Sittiche am Himmel beobachten, wie sie lautstark und flugakrobatisch abends ihre Bäume zum Schlafen aufsuchen. Ein letztes wundervolles Naturerlebnis, das wir am Ende unserer unvergesslichen Amazonas-Reise erleben durften. 🙂
Am darauffolgenden Tag sind wir zurück nach Deutschland geflogen.

Ich hoffe mein Erfahrungsbericht für die Amazonasreise mit der La Jangada hat Dich inspiriert oder hat dir bei deiner Planung geholfen.
Damit es den Leserahmen des Beitrags nicht sprengt, bin ich in diesem Beitrag auf viele Infos nicht näher eingegangen wie z.B. Infos zur Geschichte der Ureinwohner oder zur Stadtgeschichte. Wenn du Fragen dazu hast, dann schreib mir gerne einen Kommentar oder ich erstelle dazu auf Wunsch einen separaten Beitrag. 🙂
Plane, entdecke und erlebe 💚 Bis zum nächsten Mal! Deine Ramona
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