
Märchenhafter Burgenweg bei Enkering im Altmühltal
Auf dem Rundwanderweg Nr. 18 bei Enkering im Markt Kinding entdeckst du 4 alte Burgruinen des Altmühltals und hast dabei super Panoramaaussichten und klasse Fotomotive, wie z.B. die Kirche von Schafhausen.
Bei 2 der Ruinen – Der „Mallburg“ & dem Burgstall „Wieseck“, lassen sich die Burgen von damals zwar nur erahnen, hierbei helfen die jeweiligen Hinweistafeln sehr gut. Bei den anderen beiden Ruinen, der Burgruine „Rumburg“ und der Burgruine „Stossenberg/Rundeck“, sind noch sehr sehenswerte hohe alte Burgmauern erhalten.
Details zur Wanderung des Burgenwegs im Anlautertal
Ⓟ Startpunkt & Parken: Wanderparkplatz am Neuen Friedhof in Enkering, Rumburgstr. 33, 85125 Enkering/Kinding.
→ Die Tour findest du auch auf meinem Komoot Profil zum Nachwandern.
► Länge: ca. 19 km
◔ Dauer: ca. 6 Stunden ohne Pausen
⛗ Wegeart: Rundwanderweg
☆ Schwierigkeit: schwer (für konditionierte Wanderer würde ich mittelschwer sagen)
⊙ Wegmarkierung: Blau-Gelbe Nr. 18, Altmühltal-Panoramaweg
☞ Empfohlene Ausrüstung: Wanderschuhe mit gutem Profil
⛾ Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Rundeck, Erlingshofen 24, 85125 Kinding
(Umweg ca. 1,5 km – ca. 20 Minuten)
Vom Enkering zur Burgruine Mallburg
Wir haben die Rundwanderung anders als die meisten Wanderer gemacht. Viele starten erst mit der „Burgruine Rumburg“ und schauen sich dann zum Schluss die „Mallburg“ an, wir haben uns zuerst die „Mallburg“ angesehen und uns die beste Burgruine bis zum Schluss aufgehoben. 🙂
Die Tour startet am neuen Friedhof in Enkering hier wanderst du vom Wanderparkplatz ein Stück die Straße hinauf und biegst dann nach rechts ab. Dort findest du auch schon die Beschilderung zur Burgruine Rumburg als auch die Wegmarkierung Nr. 18, der du auf dem ganzen Weg folgst.


Der Wanderweg steigt steil an und führt in den Wald hinein. Du folgst dem Wanderweg Richtung „Festes Haus Eibwang“ & Schafhausen geradeaus und lässt die Abzweigung zur Rumburg erstmal rechts liegen.
Solltest du die Tour mit der Rumburg starten wollen dann musst du hier abbiegen.

Auf dem breiten Waldweg folgst du der Beschilderung blau-gelbe Nr. 18 weiter, bis du kurz vor einem Jägerhochsitz einer erneuten Abzweigung nach links abbiegst.
Der Weg führt dich zu einem freien Platz, an dem du rechts einen toten Baum siehst.


Weiter geradeaus leicht bergab geht es an dem alten Baum vorbei, bis du aus dem Wald rauskommst und direkt an eine kleine Kapelle ankommst.
An dieser Kapelle biegst du nach rechts auf den geschotterten Rad- und Wanderweg ab.
Die Beschilderung führt dich nun weiter zum „Festen Haus Eibwang“, zur Schafhauser Mühle und nach Erlingshofen.


Auf diesem flachen Schotterweg hast du superschöne weite Aussichten auf die grüne weite Landschaft des Altmühltals.
Sobald du in der Ferne eine kleine Holzbrücke und eine freistehende Kirche entdeckst, weißt du, wo es als nächstes für dich weitergeht.

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Vom Schotterweg biegst du für einen Abstecher zur Mallburg nach links ab und überquerst die kleine Holzbrücke, an der auch ein sehr schöner Rastplatz am Anlauterbach zu finden ist.

Nun geht es ein wenig über die große Wiese weiter, bis dich die Wegbeschilderung nach rechts Richtung Schafhausen und vorbei an einem großen Marterl (Wegkreuz) führt.
Du wanderst bis zur asphaltierten Straße vor und biegst dort vor dem gemauerten Torbogen nach links ab. Es geht nun zur Kirche von Schafhausen, die du aus der Ferne schon sehen konntest. Ein super Fotomotiv so freistehend umgeben von sattem Grün.



An der Martinkirche in Schafhausen steht das Kunstobjekt „Gläserner Schutzschild“, das Teil des Projektes KUNSTamBANDamLIMES, jeweils eine Infotafel über das Kunstobjekt als auch über den Limes und eine Rastbank. An der Bank folgst du dem rechten ansteigendem Weg lt. Beschilderung.

Oben angekommen macht der Weg eine leichte Linkskurve und zeigt die Beschilderung Nr. 18 und Nr. 15 an. Dem Weg folgst du wie beschildert weiter.
An einem weiteren Wegekreuz inmitten von lila blühendem Flieder wanderst du vorbei bis zu einer Rastbank an der zusätzlich die Beschilderung des Limeswanderweges zu finden ist.
Weiter geht es links von der Rastbank auf dem Schlaufenweg 18 und dem Limeswanderweg, der dich nun ein Stück begleitet.



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Direkt vor der großen Weggabelung am Waldrand biegst du nach rechts in die Wiese ein, wanderst ein Stück geradeaus und biegst dann wieder nach links ab.
Die Beschilderung ist hier etwas schwer zu erkennen, da die Blätter der Bäume und Sträucher die Markierung bei uns etwas verdeckt haben.
Wir sind erstmal fälschlicherweise ein Stückchen zu weit geradeaus gegangen, bis wir bemerkt haben, da kann was nicht stimmen (sieht man auch auf der Komoot Aufzeichnung 🙂 )
Also, Augen gut offenhalten nach der Beschilderung. 😉

Auf dem Waldweg, der unter anderem etwas pfadig wird und ein Stück an einem Drahtzaun vorbei führt geht es nun weiter bis zur ersten Burgruine: „Die Mallburg“.
Im Wald unbedingt auch gut die Augen nach der blau-gelben Nr. 18. offen halten. Es gibt dort leider keine markanten Wegpunkte, die ich dir hier beschreiben kann. Solltest du die Tour mit den GPS-Daten von Komoot gehen, ist das kein Problem. 🙂



Ist man an der Infotafel der Mallburg angekommen, sucht man ein markantes Stück der alten Burgruine. Bis auf ein paar moosbewachsene Steine und einen Hügel, auf dem man die Burg erahnen kann, sieht man leider nicht mehr viel.
Die Hinweistafel ist jedoch sehr hilfreich, um sich die ehemalige Burg vorstellen zu können.
Auch wenn man nicht viel sieht, ist die Ruine aufgrund der Geschichte einen Besuch wert und schon mal vorweg, es wird von Ruine zu Ruine besser. 😉


Von der Burgruine Mallburg zum Burgstall Wieseck
Nach der Mallburg geht es der Beschilderung nach bergab zurück Richtung Kirche Schafhausen. Von der Kirche dann wieder zum Holz-Marterl zurück und auf dem Wiesenweg über die kleine Holzbrücke zurück zum Schotterweg.


Nun geht es links immer geradeaus auf dem Schotterweg weiter, bis du in der Ferne rechts ein weiteres Wegkreuz mit einer Rastbank davor siehst. Hier biegst du vom Schotterweg rechts ab Richtung Rastbank. Am Kreuz geht es dann links und geradeaus weiter Richtung Erlingshofen.


In Erlingshofen angekommen wanderst du an der Kirche Mariä Heimsuchung mit ihrem kupfernen Zwiebeldach vorbei der Beschilderung nach.
Der Weg führt dich bergauf erst ein Stück auf der Asphaltstraße die du oben überquerst und wieder in den Wald hinein bis zur Abzweigung zum Burgstall Wieseck.



Am Burgstall Wieseck ist leider auch nicht mehr viel von der alten Burg zu erkennen, allerdings ist die Lage mitten im Wald umgeben von einer dichten grünen Vegetation einfach nur traumhaft. Eine Infotafel zur damaligen Burg gibt es auch hier wieder zu finden.
Auf einen schmalen Pfad der links und rechts von jeder Menge Immergrün bewachsen ist kann man einen kleinen Spaziergang um die damalige Burg machen und der Pfad bietet auch wieder ein tolles Fotomotiv.




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Vom Burgstall Wieseck zur Burgruine Stossenberg
Vom Burgstall Wieseck geht es jetzt wieder zurück auf den Wanderweg, bis dieser dich über eine große Wiese am Waldrand führt.
Dort geht der Weg wenig später in einen Schotterweg über und vorbei an einem großen Holzschuppen – an dem die Markierung Nr. 18, wieder zu sehen ist.
Der Markierung folgst du wie gewohnt bis zu einer asphaltierten Straße. Kurz vor der asphaltierten Straße biegst du rechts in den Weg mit Beschilderung Richtung Burgruine Stossenberg ein.


An der Burgruine Stossenberg bzw. Rundeck – wie sie auch genannt wird, gibt es noch ein paar gut erhaltene Burgmauern. Das erste Motiv von oben das du siehst, wenn du zur Burgruine kommst, mit der Burgmauer und der Treppe sieht super aus!

Wenn du die Holztreppen hochgewanderst bist, findest du dort 2 Holzbänke stehen, auf denen du wunderbar eine schattige Rast machen kannst.
(Die Herrschaften unten auf dem Foto waren so nett und konnten keine 2 Sekunden mehr warten bis ich das Bild roh ohne Menschen im Kasten hatte und so haben sie sich ganz schnell ins Bild gedrängelt um ja den Rastplatz für sich zu beanspruchen… Das Bild gibt es nun mit Schwarzen Punkten. 😉 )
Du kannst auch, bevor oder nachdem du die Treppen hoch auf die Burg gelaufen bist, unten an der Infotafel einmal im Burggraben um die Burg herumwandern.
Danach geht es wieder auf gleichem Weg zurück zur Straße.


Von der Burgruine Stossenberg zur Burgruine Rumburg
Als nächstes überquerst Du die asphaltierte Straße, an der eine weitere Holzbank mit Marienstatue zu finden ist. Du wanderst ein Stück geradeaus hoch und biegst dann nach links ab.
Nun geht es einige Zeit immer der Beschilderung Nr. 18 am Waldrand entlang (Augen immer gut aufhalten) bis du an einen großen Rastplatz mit 2 Bänken und einem kleinen Tisch kommst.


Am Rastplatz überquerst du den geschotterten Weg und biegst vor dem Rapsfeld, an dem ein kleiner Holzanhänger steht nach rechts ab.
Dem Wiesenpfad entlang des Waldrandes folgst du so lange, bis ein Schotterweg, an dem auch die Markierung 18 wieder zu finden ist, den Weg kreuzt.
Geradeaus über den Schotterweg geht es drüber und weiter geradeaus bis der Weg eine leichte Linkskurve macht, an der auch eine Holzbank steht. Dort findest du kurz nach der Bank den Wegweiser „Fußweg zur Rumburg“.



Dem schmalen Pfad geradewegs durch die Büsche in den Wald hinein folgst du. Anfangs ist der Weg noch flach und danach wanderst du ein Stück bergab.
Kurze Zeit später siehst du einen weiteren schmalen Pfad steil nach rechts ansteigen. Ein wenig unterhalb findest du links am Baum auch die Beschilderung „Zur Rumburg“.
Dem schmalen Pfad rechts folgst du hoch bis zum Eingang der Rumburg.


An der Rumburg hast du eine wahnsinnig tolle Aussicht auf Enkering, es gibt auch wieder 2 Rastbänke und einen Tisch. Bei einer wohlverdienten Pause kannst du an den gut erhaltenen hohen Burgmauern die Dimension als auch wie die Burg damals ausgesehen haben könnte, gut ausmalen.



Nach der Rumburg geht es den schmalen Pfad von der Burg wieder runter auf den Waldpfad. Am Ende des absteigenden Waldweges führt dich dieser auf den breiten Wanderweg vom Anfang, an dem du geradeaus weitergewandert bist, links zurück zum Wanderparkplatz.


Mein Fazit zur Tour
Dadurch das wir die Tour andersherum gemacht haben, war sie für uns spannender, weil wir die beiden besten Burgruinen (meiner Meinung nach) zum Schluss hatten. Die Spannung auf der Wanderung ist so bis zum Schluss geblieben.
Wenn du die Tour etwas abkürzen möchtest, kannst du den Abstecher zur Mallburg guten Gewissens auslassen. 🙂
Die Tour wird zwar als schwer angegeben, aber wie oben schon erwähnt finde ich sie für geübte und konditionierte Wanderer eher mittelschwer.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachwandern! Wenn Du Fragen zur Tour hast, schreib mir jederzeit gerne!
Plane, entdecke und erlebe 💚 Bis zum nächsten Mal! Deine Ramona
Hinweis: Weltnaturliebe übernimmt keine Haftung für den Zustand der Wanderwege als auch für Unfälle. Die Nutzung der angegeben Wegbeschreibungen geschieht auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Jegliche Haftung aus der Benutzung der Tourenvorschläge ist ausgeschlossen.




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