
Rundwanderung Eilsbrunn | Die Bären- und Maihöhle
Auf dieser Wanderung erwarten dich beeindruckende geologische Highlights. Eine sehr schöne Aussicht auf das Labertal, die flache, aber breite Bärenhöhle, der Stifterfelsen, der Aussichtsfelsen „Hohe Wand“ und mein persönliches Highlight, die große Maihöhle mitten im Wald.
Details zur Wanderung in Eilsbrunn
Ⓟ Startpunkt & Parken: Wanderparkplatz mit Wandertafel an der Regensburger Str. in unmittelbarer der Nähe der Kläranlage in Eilsbrunn.
→ Die Tour findest du auch auf meinem Outdooractive Profil zum Nachwandern.
► Länge: ca. 9 km
◔ Dauer: ca. 3:00 Stunden ohne Pausen
⛗ Wegart: Rundwanderweg
☆ Schwierigkeit: mittelschwer (Ein paar Wegabschnitte haben Schwierigkeit T2*)
⊙ Wegmarkierung: Anfangs „rotes Dreieck, dann grünes Rechteck, dann grünes Dreieck und roter Punkt → (roter Punkt, beim Abstieg nach der „Hohen Wand“)
☞ Empfohlene Ausrüstung: Wanderschuhe* mit gutem Profil unbedingt erforderlich, Wanderstöcke*, falls vorhanden
⛾ Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Erber oder Gaststätte Röhrl in Eilsbrunn
*T2 bedeutet: Der Wanderweg verläuft über schmale, steinige und wurzelige Wegabschnitten. Die Route kann über steiles Terrain verlaufen als auch über abschüssige und ausgesetzte Wegabschnitte. Solche Wegabschnitte sind meist sehr kurz und können mit einem Drahtseil gesichert sein.
Vom Wanderparkplatz zur Bärenhöhle
Vom Wanderparkplatz oberhalb des Klärwerkes wanderst du die Straße ein kleines Stück nach unten und biegst dann nach links auf den Waldweg ein. An dessen Anfang findest du auch Wegbeschilderungen. Du folgst dem flachen Weg mit dem roten Dreieck bis du an eine Abzweigung kommst. Ab hier folgst Du dem grünen Rechteck weiter. Nach kurzer Zeit hast Du die erste Sehenswürdigkeit der Tour erreicht, die Bärenhöhle.




Von der Bärenhöhle hoch auf den Stifterfelsen
Die Bärenhöhle liegt im Stifterfelsen und ist eher flach und breit. Hoch genug zum Drinnen stehen ist Sie auf jeden Fall. 🙂 Nach einer kleinen Erkundungstour der Höhle folgst Du der grünen Wegmarkierung (W11) weiter. Diese führt dich auf den Stifterfelsen hoch. Oben angekommen zeigt Dir die nächste Beschilderung den Weg zum Aussichtspunkt. Dort hast Du eine schöne Aussicht ins Labertal und die Möglichkeit eine kleine Rast einzulegen.




Vom Stifterfelsen zum Aussichtspunkt „Hohe Wand“
Vom Aussichtspunkt wanderst Du nun wieder zurück zur Wegmarkierung „Aussicht Stifterfelsen“ und von dort aus folgst du der Wegmarkierung mit dem „grünen Rechteck“ weiter, welche dich durch den dichten Laubwald führt. Die Wegmarkierungen sind rechts und links an den Bäumen sehr gut zu finden. An einer weiteren Weggabelung geht die Wegmarkierung „grünes Rechteck“ nun über in ein „grünes Dreieck“ (W9 – Richtung Alling) Dieser Markierung folgst Du ab da an jetzt in Richtung der „Hohen Wand„
An der Hohen Wand ist Vorsicht geboten. Es gibt dort keine Absturzsicherungen und der Platz auf dem Felsen ist auch begrenzt. Schwindelfrei und trittsicher solltest du für diesen Aussichtspunkt definitiv sein. Wenn du nicht so weit vor auf den Aussichtspunkt möchtest, befindet sich vorderhalb auch eine Bank, auf der Du nochmal eine Rast machen kannst.



Rückweg mit Abstecher zur schönen Maihöhle
Von der Hohen Wand geht es nun der weißen Markierung mit dem roten Punkt folgend etwas steiler bergab. Diese Wegstrecke ist etwas anspruchsvoller und erfordert wieder Trittsicherheit. Wanderstöcke, wenn du welche hast, kommen dir hier zugute.
Bei uns hatte es mehrere Tage vorher geregnet und der Weg war dadurch nochmal ein Stückchen anspruchsvoller. Mit den nassen Wurzeln und Steinen muss man etwas mehr aufpassen aufgrund erhöhter Rutschgefahr. Es gab ein paar ausgesetzte, schmale Stellen, die allerdings sehr gut zu überwinden waren.



Nach einiger Zeit kommst du aus dem Wald raus und auf einen breiten Schotterweg, der parallel zur Schwarzen Laber verläuft. Du biegst nach links ab und wanderst den Schotterweg so lange entlang, bis du in die Ortschaft Alling kommst. Der T2-Wanderweg endet auch hier und der Wanderweg verläuft weiter ohne besondere Ansprüche.


Am Ende des Schotterweges in Alling, folgst Du dem Weg rechts weiter über die kleine Brücke mit Stahlgeländer und biegst dann wieder nach rechts auf den Bürgersteig ab. Du folgst dem Fußgängerweg bis dieser zu Ende ist und musst dann die Staatsstraße nach links überqueren und in den Wald einbiegen.
Der Weg ist leider nicht sehr gut zu erkennen, allerdings wenn Du dich an dem Staatsstraßenschild (siehe Foto unten) orientierst kannst du einen schwachen Trampelpfad erkennen.



Bergauf führt dich der schmale Pfad hoch bis an eine große Wiese. Links ist ein Metalltor auf dem Privatgrundstück steht. Du wanderst rechts die Wiese hoch und biegst oben wieder rechts in den Wald ein (siehe Foto unten). Ab hier siehst du auch wieder die Markierung des Jurasteiges.
Du folgst der Markierung mit dem „blauen Rechteck“ weiter durch den dichten Laubwald.



Der Weg direkt zur Maihöhle ist später leider nicht mehr markiert (oder wir waren zu blind und haben die blaue Markierung nicht gesehen :-)). Wir sind dann ein kurzes Stück „Querfeldein“ durch den Wald zur Höhle gewandert. Markante Wegpunkte sah ich leider nicht. daher würde ich empfehlen, ab hier entweder Google Maps einzuschalten und dich zur Höhle führen zu lassen oder du machst meine Tour über Komoot (Link zur Tour oben in der Tourenbeschreibung)


Nach der Maihöhle folgst du dem Trampelpfad von der Höhle aus weiter nach unten und kommst aus dem Wald wieder raus.
Du biegst nach rechts ab und kommst in die Ortschaft „Hardt“. Du folgst der Straße bis du das Ortsende-Schild siehst und biegst dann am Schild links ab. Hier findest du dann auch wieder die blaue Markierung 🙂
Als Nächstes überquerst du die Staatsstraße, kommst an einem Trinkbrunnenhäuschen vorbei und biegst nach rechts Richtung Eilsbrunn ein. Du wanderst geradeaus über die große Brücke, am Klärwerk vorbei und nach ein paar weiteren Metern bis Du schon wieder am Wanderparkplatz. 🙂



Mein Fazit zur Wanderung
Die Tour ist ein echter Geheimtipp für die Oberpfalz. Wie oben schon erwähnt, lade am besten die GPX-Daten der Tour aufs Handy. Wir sind zur Maihöhle querfeldein durch den Wald weil es keine markanten Wegpunkte gibt. Die Tour hat mehr Highlights geboten und die Landschaft war schöner als ich gedacht habe. Ich bin nicht 100%ig schwindelfrei und eher die „vorsichtige Natur“ konnte aber trotzdem einen kurzen Blick vom Aussichtsfelsen „Hohe Wand“ auf das Labertal machen. Hier musst du aber für dich selber entscheiden und im Zweifelsfall lieber den Punkt auslassen. Bis auf den 1 T2-Streckenabschnitt ist die Tour relativ einfach aber für ein paar Steigungen braucht man schon etwas Grundkondition. Alles in allem, ist die Tour super fürs Wochenende bei schönem Wetter .
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachwandern! Wenn Du Fragen zur Tour hast, schreib mir jederzeit gerne!
Plane, entdecke und erlebe 💚 Bis zum nächsten Mal! Deine Ramona
Hinweis: Weltnaturliebe übernimmt keine Haftung für den Zustand der Wanderwege als auch für Unfälle. Die Nutzung der angegeben Wegbeschreibungen geschieht auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Jegliche Haftung aus der Benutzung der Tourenvorschläge ist ausgeschlossen.
♥ Vertrauen und Ehrlichkeit: In einigen Beiträge empfehle ich Produkte/Hotels/Dienstleistungen, an denen ich eine kleine Provision verdiene. Ebenso verdiene ich als Amazon Partner an qualifizierten Verkäufen. Diese Empfehlungen (Affiliate Links) sind für dich ohne Mehrkosten und sind mit einem (*) Sternchen gekennzeichnet. Mit einem Kauf/Buchung über einen meiner Empfehlungslinks, unterstützt Du mich und meine Blogarbeit und ich bedanke mich an dieser Stelle herzlichst bei Dir für die Unterstützung! ♥





Keine Kommentare